Programm  

Exkursionen vormittags

Exkursionen
Exkursionen sorgten für den Einblick
in die Soziale Arbeit Berlins.

Exkursion 1: FrauSuchtZukunft – und findet ein Netzwerk

www.frausuchtzukunft.de
Frauen stark machen, Sucht bekämpfen, Suche unterstützen und Zukunft eröffnen sind Leitmotive unseres Trägers. Wir unterstützen Frauen und Mädchen bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, bei der Gestaltung ihres Alltags, ihrer Zukunft ohne Suchtmittel.
Sie brauchen neue soziale Kontakte, müssen ihre Wohnsituation klären und schulische sowie berufliche Perspektiven entwickeln. Nur dann haben sie eine Chance auf dauerhafte Abstinenz, Zufriedenheit und ein neues selbstbestimmtes Leben.

FrauSuchtZukunft das ist:

  • catch up:) – unterstützt süchtige Mädchen
  • MutterKindWohnen – gibt Müttern und ihren Kindern ein Zuhause
  • tiebrA – unterstützt bei der beruflichen Orientierung und Integration in den Arbeitsmarkt
  • Café Seidenfaden – ist ein Arbeits- und Ausbildungsprojekt

Im Rahmen der Exkursion stellen wir Ihnen unser Konzept vor.

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Exkursion 2: 8 Jahre Ombudschaft in der Jugendhilfe - Vorstellung der Arbeit des Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V.

www.brj-berlin.de
Der Berliner Rechtsfonds Jugendhilfe (BRJ) e.V. wurde im Juni 2002 gegründet und setzt sich für eine offensive, bedarfsgerechte und insbesondere gesetzesmäßige Jugendhilfe ein. Wir wenden uns gegen rechtswidriges Verwaltungshandeln in der Jugendhilfe. Wir verstehen uns als Lobby für junge Menschen und ihre Familien mit begründetem, aber unerfülltem Jugendhilfebedarf. Der Verein ist ein unabhängiger Zusammenschluss engagierter Fachkräfte der Jugendhilfe.

Der BRJ e.V. war bundesweit die erste Ombudsstelle in der Jugendhilfe. In anderen Bundesländern haben sich in den letzten Jahren mehrere Initiativen gegründet, die ebenfalls als Lobby auftreten.

Im Rahmen der Exkursion berichten wir über die Erfahrungen aus unserer Arbeit und der seit März 2008 stattfindenden Netzwerkarbeit der bundesweiten Initiativen.

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Exkursion 3: Soziale Themen in den Medien. Exkursion in das Hauptstadtstudio des ZDF

www.zdf.de
Die Auseinandersetzung mit sozialen Fragen ist ein wesentlicher Teil der Berichterstattung in den Medien. Regelmäßig wird beispielsweise über Armut in Deutschland, die Situation in deutschen Pflegeheimen oder überschuldete Haushalte berichtet. Die Verantwortlichen in den Einrichtungen und Diensten haben häufig einen kritischen Blick auf die Berichterstattung. Sie finden ihren Arbeitsalltag und die Realität sozialen Handelns nicht immer richtig dargestellt. Journalisten hingegen erleben öfter, dass aufwendige Recherchen nötig sind, um Menschen und Institutionen zu finden, die bereit sind, vor Kamera und Mikrofon zu sprechen. Beide Seiten brauchen einander, da die Auseinandersetzung mit sozialen Fragen und deren mediale Darstellung wichtig sind.

Die ZDF-Sendereihe 37° ist ein gelungenes Beispiel für eine sensible und inhaltlich dichte Darstellung sozialer Themen.

Michaela Pilters, Leiterin der katholischen Redaktion "Kirche und Leben" des ZDF ist mitverantwortlich für diese Sendereihe. Sie ist unsere Gesprächspartnerin, wenn es um die Fragen geht:

  • Wie arbeiten Medien?
  • Was interessiert Journalisten und welche Erwartungen haben sie?
  • Welche Möglichkeiten haben Leitungskräfte der sozialen Arbeit, ihre Themen zu platzieren?
  • Welchen Stellenwert haben soziale und kirchliche Themen in den Medien? Wer entscheidet, was gesendet wird?

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Exkursion 4: Carisatt-Laden: Der Laden für alle, die mit ihrem Geld rechnen müssen

www.caritas-berlin.de
Im CARIsatt-Laden können Menschen mit geringem Einkommen Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs zu sehr günstigen Preisen einkaufen. Über das Einkaufsangebot hinaus versuchen wir eine Einkaufsatmosphäre zu bieten, die es ermöglicht, mit den Kunden ins Gespräch zu kommen. Dabei weisen wir auf die vor Ort stattfindende allgemeine Sozialberatung und andere Beratungsangebote hin.

Mit dem Laden erreichen wir ausschließlich Menschen, die mit sehr geringen finanziellen Mitteln wirtschaften müssen, aber nicht von Spenden leben wollen. Durch den Einkauf im Laden ermöglichen wir den Kunden Geld zu sparen, das sie dann zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einsetzen können.

Lernen Sie im Rahmen dieser Exkursion unseren CARIsatt-Laden kennen. Wir berichten Ihnen über unsere Erfahrungen mit unserem Laden inmitten des Stadtteils Neukölln in Berlin.

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Exkursion 5: Malteser Migranten Medizin – Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

www.malteser-berlin.de
In Deutschland leben Menschen, die aus den verschiedensten Gründen in schwierige Situationen geraten sind – z. B. Personen, die sich ohne Erlaubnis in Deutschland aufhalten. Vom Leben der Mitmenschen ausgegrenzt, ist eine würdige Existenz oftmals nicht möglich. Die Malteser sehen sie es als ihre Aufgabe, Menschen, die ohne eine Krankenversicherung leben, zu unterstützen und ihnen Grundrechte auf ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Oft kommen Patienten, die ernsthaft erkrankt sind und deren Krankheit bereits ein lebensbedrohliches Stadium erreicht hat. Häufige Krankheitsbilder sind Unfallfolgen, Tumore, Zahnprobleme sowie Infektionen. Eine Ärztin nimmt an drei Tagen pro Woche die medizinischen Untersuchungen und Beratungen vor. Je nach Problemlage werden die Patienten an Fachärzte oder an andere Beratungsstellen überwiesen.

Bei der Exkursion lernen sie eine Einrichtung kennen, die mit Menschen am Rande arbeitet. 

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Exkursion 6: Wenn Spielen zur Sucht wird … Café Beispiellos

www.computersucht-berlin.de
Neben Einzel- und Gruppengesprächen bieten wir Glücksspiel- und Internetsüchtigen in unserer Beratungsstelle eine offene Begegnungsmöglichkeit sowie freizeitpädagogische Angebote.

Anhand der speziellen Problemlagen der betreuten Klienten wird vorgestellt, inwieweit Teilhabe und Partizipation durch nicht-stoffgebundene Süchte beeinträchtigt werden und welche Arten von Hilfen notwendig sind, um diese wieder herzustellen.

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Exkursion 7: Soziale Arbeit im Herzen Berlins – Innovative Ansätze in der Suchthilfe

www.dicvberlin.caritas.de/41724.html
Unsere Angebote sind vielfältig:

  • NachHaLT ist ein Frühinterventionsprojekt für Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum, das seit 2008 gesamtstädtisch arbeitet. Es werden vor allem Jugendliche betreut, die aufgrund einer Alkoholvergiftung in Berliner Kliniken eingeliefert wurden. Unser Ziel ist es, riskant konsumierenden Jugendlichen eine frühe Hilfe zu bieten und bei Ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu fördern.
  • Die Psychosoziale Betreuung richtet sich an erwachsene, substituierte, drogenabhängige Klienten, die aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit in existentiellen Lebensbereichen beeinträchtigt sind und einen entsprechenden Förderungsbedarf haben.
  • Das Café-Streetwork-Projekt ist ein niederschwelliges Angebot für Suchtbetroffene. Hier gibt es Angebote zur Freizeitgestaltung in familiärer und suchtmittelfreier Umgebung. Aufsuchende Straßensozialarbeit findet im kieznahen Bereich statt.

Nach den Präsentationen des Projektes Nachhalt und des Substitutionsprojektes ist ein Besuch im Café Aktiv zum Gespräch mit Betroffenen geplant.

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Exkursion 8: Early Excellence im Pestalozzi-Fröbel-Haus

www.pfh-berlin.de
Der Early Excellence-Ansatz wurde in den 80er Jahren in Großbritannien entwickelt. In Kooperation mit dem englischen Pen Green Centre in Corby eröffnete das Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin 2001 das erste Early Excellence Zentrum in Deutschland. Dieses Pilotprojekt stieß deutschlandweit auf eine breite Resonanz. Dahinter stehen drei Leitideen:

  • Jedes Kind ist einzigartig!
  • Eltern sind die ersten Erzieher ihrer Kinder!
  • Die Einrichtung öffnet sich in den Sozialraum!

Die Erfolge in England und des Berliner Pilotprojekts zeigen, dass die Qualität in Kindertagesstätten und anderen pädagogischen Einrichtungen mithilfe dieses Konzeptes nachhaltig verbessert werden kann. Das Modell bietet eine praktische Antwort auf drei Fragen, die in der aktuellen Debatte eine zentrale Rolle spielen:

  • Wie kann eine hohe Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in pädagogischen Einrichtungen gewährleistet werden, die gerade auch Kinder aus benachteiligten Familien erreicht?
  • Wie kann die Erziehungskompetenz der Eltern gestärkt werden?
  • Welchen Beitrag können pädagogische Einrichtungen für den Aufbau einer familienfreundlichen Infrastruktur im Sozialraum leisten?

Wir berichten über unsere Erfahrungen und werden Ihnen unsere Angebote im Rahmen der Exkursion vorstellen.

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