Exkursionen nachmittags
Freitag, 16. April,
14.30 Uhr bis 18.00 Uhr:
- Exkursion 9: Teilhabe konkret anhand eines kulturspezifischen Angebots in der stationären Pflege
- Exkursion 10: Möglichkeiten der Partizipation von Bewohnern im Rahmen von betreutem Gruppen-Wohnen von wohnungslosen Menschen
- Exkursion 11: enterability – Existenzgründung und Selbständigkeit für Menschen mit Behinderung
- Exkursion 12: Stand Up – DU hast die Wahl. Politische Bildung für sozial benachteiligte Jugendliche
- Exkursion 13: Medizinische Grundversorgung und soziale Erstberatung von Wohnungslosen
- Exkursion 14: Integration ins Leben – aktivierende Hilfen für integrationsferne Jugendliche
- Exkursion 15: Zentrum für traditionelle chinesische und integrative Medizin
Exkursion 9: Teilhabe konkret anhand eines kulturspezifischen Angebots in der stationären Pflege
www.bakimevi.de
TÜRK BAKIM EVI ist die erste und einzige türkische Pflegeeinrichtung dieser Art in Deutschland. Sie ist für Menschen aus der
Türkei gedacht, die vor mehr als 40 Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind und hier eine zweite Heimat gefunden
haben. Bei uns erhalten sie Pflege und Betreuung in hoher Qualität. Die Verständigung erfolgt in ihrer Muttersprache.
Neben einer Hausbesichtigung bieten wir Ihnen während der Exkursion Kontakt zu älteren Migranten und möchten Sie über die kulturspezifische Pflege im Alltag informieren.
Exkursion 10: Möglichkeiten der Partizipation von Bewohnern im Rahmen von betreutem Gruppen-Wohnen von wohnungslosen Menschen
www.diakonisches-werk-berlin.de
Die PlattenGruppe ist als Selbsthilfeprojekt gestartet und entwickelte ihre Formen der Partizipation in der Sozialen Arbeit.
Je mehr sich die Bewohner an den Projektzielen beteiligen, desto leichter haben es die Sozialarbeiter im Hilfeverlauf. Partizipation
bedeutet mitwirken lassen und dies in Beteiligungsrechte umwandeln.
Besonders die zunehmende Zahl der unter 25-Jährigen stellt eine neue Herausforderung an die Soziale Arbeit dar. Gerade junge Menschen möchten mitreden und mitentscheiden .Was geht hier, wo liegen die Grenzen von Beteiligungen der Bewohner?
Während der Exkursionen erhalten Sie Einblick in unser Angebot.
Exkursion 11: enterability – Existenzgründung und Selbständigkeit für Menschen mit Behinderung
www.enterability.de
Nach sechs Jahren Praxiserfahrung mit der Existenzgründungsberatung von Menschen mit Schwerbehinderung wissen wir: gerade
für diese Menschen ist die Selbstständigkeit eine besonders wichtige arbeitsmarktpolitische Alternative. Für viele ist die
Selbstständigkeit die einzige Möglichkeit, noch am Arbeitsleben teilzuhaben.
Im Rahmen der Exkursion sprechen wir über Chancen und Probleme, Vorbehalt und Barrieren, über erfolgreiche Beratungsansätze und die Erfahrungen der behinderten Gründer sowie die Nachhaltigkeit ihrer Gründungen.
Exkursion 12: Stand Up – DU hast die Wahl. Politische Bildung für sozial benachteiligte Jugendliche
www.invia-center-berlin.de
Stand Up – aufstehen für Demokratie.
Seminare zur politischen Bildung sollen Jugendlichen vermitteln, dass sie in kulturelle, gesellschaftliche und politische
Bezüge eingebunden sind. Sie erleben, wo und wie Gesellschaft und Politik auf ihr Leben Einfluss nehmen. Durch interessante
Methoden werden sie an die meist ungeliebte, weil unverständliche Politik herangeführt. Sie können ausprobieren, wie sie ihr
Lebensumfeld mitgestalten und ihre Interessen vertreten können. Sie erhalten die Möglichkeit, sich mit ihren Rechten und ihrer
Verantwortung als Bürger auseinander zu setzen.
Stand Up ist ein speziell auf junge Menschen mit einem besonderen Förderbedarf aus Berufs-, Haupt-, Gesamt- oder Sonderschulklassen
bieten abgestimmtes, niederschwelliges Programm.
Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit des IN VIA Centers Berlin Karlshorst wird das Projekt und Konzept Stand Up der politischen Bildung für sozial benachteiligte Jugendliche vorgestellt. Jugendliche, die an diesem Seminar teilgenommen haben, werden von ihren Erfahrungen berichten.
Exkursion 13: Medizinische Grundversorgung und soziale Erstberatung von Wohnungslosen
www.caritas-berlin.de
Als ältestes medizinisches Wohnungslosenprojekt bietet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. seit 1992 ärztliche Hilfe kostenlos, unbürokratisch und auf Wunsch auch anonym an. Ziel ist es, Gesundheit und Leben von
wohnungslosen Menschen zu erhalten.
Bei Ihrem Besuch möchten wir Ihnen Folgendes vorstellen:
- Entstehung und Vorstellung von Ambulanz und Arztmobil
- Darstellung der Arbeitsaufträge anhand von Beispielen aus der Pflege-, Behandlungs- und Beratungspraxis
- Vernetzung mit anderen Angeboten des Berliner Hilfesystems
- Beschreibung der Zielgruppe und Veränderung in den letzten Jahren
Natürlich sind wir auch offen für Ihre Fragen.
Exkursion 14: Integration ins Leben – aktivierende Hilfen für integrationsferne Jugendliche
www.manege-berlin.de
Mit einer Erreichbarkeit rund um die Uhr arbeiten wir mit arbeitslosen Jugendlichen. Wir setzen dabei neben einer konsequent
lebensweltlichen Orientierung auf die Initiierung von Mobilität. Wir kombinieren Elemente der offenen und aufsuchenden Arbeit
mit Jugendberufshilfe. Um jungen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu bieten, steht u.a. ein Bus vor dem Jobcenter.
Er berät Jugendliche, die vom Jobcenter keine Vermittlungsmöglichkeit mehr erhalten (Stufe 4). Wir versuchen, ihnen durch
spezielle Maßnahmen wieder einen Weg in das alltägliche Leben zu ermöglichen, um ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben zu eröffnen.
Im Rahmen der Exkursion stellen wir Ihnen unser Projekt und unsere kleine Einrichtung vor.
Exkursion 15: Zentrum für traditionelle chinesische und integrative Medizin
Das Zentrum für traditionelle chinesische und integrative Medizin wurde im September 2001 am St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin ins Leben gerufen. Das Zentrum behandelt u.a. wohnungslose Menschen ambulant und stationär sowohl im St. Hedwig-Krankenhaus, als auch in Caritas-Räumen. Mit Methoden wie
Akupunktur, Qi Gong, Tuina, chinesische Kräuterheilkunde und chinesische Ernährungslehre können eine Vielzahl unterschiedlicher
Erkrankungen behandelt werden.
Im Rahmen der Exkursion besuchen Sie die Sprechstunde für chinesische Medizin für bedürftige Menschen im Haus der Caritas
sowie das Zentrum für chinesische Medizin im St. Hedwig-Krankenhaus.
Herr Dr. med. Achim Kürten wird Ihnen von seinen Erfahrungen aus seiner über achtjährigen Arbeit über hochwertige medizinische Versorgung
mit Naturheilverfahren für sozial bedürftige Patienten berichten. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Eigenbehandlung
gezeigt!